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Dauer1
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Genehmigt
Bemerkung

Gegen die zunehmende Lärmbelastung auf der Stralauer Halbinsel und an der Rummelsburger Bucht in Berlin

Schon früher brachten Ausflügler, Gaststätten und Musikdampfer Leben, aber auch Lärm auf Stralau. Doch seit leistungsfähige, basslastige Musik-Anlagen immer häufiger eingesetzt werden, hat sich die Situation verändert. Durch die Wasserlage wird vor allem tieffrequenter Schall von weither herangetragen, so dass an schönen Tage von überall Gewummer zu hören ist. Der Aufenthalt in Gärten und Parks wird unzumutbar und manche wünschen sich schon Regenwetter, damit der Krach aufhört. Nun beginnen Stralauer Bürger sich zu wehren.

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28.2.2016

Magdalena Club offen

Seit Ende Februar ist der Magdalena-Club geöffnet. 2015 war bereits die Freifläche in Betrieb genommen worden, offenbar hatte der Innenausbau länger gedauert als geplant.

Die Bässe sind auf der Straße zu hören, jedoch etwa vergleichbar mit dem, was aus dem gegenüberliegenden Club "Wilde Renate" zu hören ist. Falls Sie im Bereich Ihrer Wohnung gestört werden oder es zu Verkehrsproblemen kommt, bitten wir, uns zu mailen.

Notarztwagen
Taxi auf Fahrradweg, PKW auf Bürgersteig, Notarzteinsätze am 28.2.2016 und am 24.5.2015

 

16.2.2016

Kein Lollapalooza Festival im Treptower Park

Am 10. und 11. September 2016 soll das sogenannte „Lollapalooza-Festival“ im Treptower Park stattfinden. Es hatte 2015 mit ca 45.000 Besuchern auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhofs stattgefunden. Das ist nun wegen der dort untergebrachten Flüchtlinge nicht mehr möglich.

Wir sind gegen diese Massenveranstaltung in einer zur Erholung gedachten Grünanlage, zumal diese gerade mit erheblichem Aufwand (2009  bis  zum  Abschluss  der  Arbeiten
im September 2016 insgesamt ca. 17 Millionen Euro) wieder hergerichtet wird.

Wir unterstützen die Petition: "Kein Lollapalooza im Treptower Park", die an Bezirksstadtrat Rainer Hölmer Bezirksamt Treptow-Köpenick und den Regierenden Bürgermeister Michael Müller gerichtet ist.

Pressestimmen

 


"Zieht doch aufs Land"

"Stadt ist nun mal laut"

"Also mich stört's nicht"

"Die sind gegen Clubs und gegen Spaß"

"Spießer"

"Wenn man hier hin zieht, dann guckt man doch vorher, in welche Umgebung man zieht"

"Die sollen halt das Fenster zumachen"

"Der Prozess ist unumkehrbar"

"Wer sich beschwert, ist Querulant"

Klicken, um mehr zu erfahren

 

23.8.2015

Anwohnerversammlung zum Thema Lärm

Am Sonntag, den 23.8. trafen sich mehr als 30 Anwohner aus Stralau und der Rummelsburger Bucht in der „Bäckerei 2000“. Eingeladen hatte eine Bürgerin aus Stralau mit Unterstützung der Initiative "Stralau gegen Lärm". Anlass war die zunehmende Belastung durch den Clubbetrieb um die Elsenbrücke. Zu Beginn wurde betont, dass es den Initiatoren nicht darum geht, Partys und Partyboote zu verbieten, sondern die Interessen der Anwohner zur Geltung zu bringen.

Herr Glücklich und Herr Bobrowski berichteten zunächst von den bisherigen Tätigkeiten der Initiative „Stralau gegen Lärm“ und den Erfahrungen mit den Behörden. Dann meldeten sich zahlreiche Anwohner und berichteten über ihre Situation. Es wurde deutlich, dass auch die Rummelsburger Seite betroffen ist.

Aus den Beiträgen ging hervor, dass die in der Häufigkeit zunehmenden Lärmquellen sind:

  • Partyboote (auch das Hauptstadtfloß wurde genannt)

  • Partys

  • Baulärm

  • Jugendliche, die bis in die Nacht am Ufer feiern

  • Clubs

  • Verkehrslärm (Hier kam auch der Vorschlag auf, sich dafür einzusetzen, dass ganz Stralau zur Tempo-30-Zone erklärt wird)

Als Verursacher genannt wurden u.a. auch die Hafenküche Rummelsburg und die Kletterhalle Ostbloc.

Je nach Wohnlage unterscheiden sich die wahrgenommenen Krachauslöser.

Die Gesprächsatmosphäre war offen und konstruktiv, viele Vorschläge wurden diskutiert. Am Ende ergab sich folgende Ideensammlung:

  • die Betroffenen schreiben Berichte über Ihre Art der Beeinträchtigung durch Lärm. Diese Berichte werden gesammelt und an die Bezirksbürgermeisterin und die Umweltämter weitergeleitet.



  • ein Gespräch zwischen Umweltamt, Clubbetreibern und Anwohnern


  • die Anwohner werden ermutigt bei Ruhestörungen Anzeige zu erstatten - auch um die Vorfälle in die Statistik eingehen zu lassen, was hoffentlich dazu führt, dass die Polizei mehr Personal zur Verfügung gestellt bekommt und Bewilligungen für weitere Open-Air-Veranstaltungen nicht mehr ohne Anhörung der Anwohner gegeben werden


  • ein Newsletter zu geplanten Aktivitäten und wichtigen Nachrichten

Viele haben sich bereit erklärt, selbst aktiv zu werden. Wenn das passiert, stehen die Chancen gut, gehört zu werden. Weitere Interessierte sind herzlichst eingeladen: Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, kommen Sie mit zu den Ämtern, führen Sie ein Lärmprotokoll, werden Sie aktiv!

 

20.7.2015

Niemand will Partyschiffe verbieten!

Unter der Überschrift "Inselbewohner wollen Party-Boote verbieten" berichtet die BZ am 20.7.15 über unsere Iniative. Falsch! Das ist nicht unser Anliegen! Wir haben absolut nichts gegen Partys, Kinderfeste usw.

Partyschiffe auf der Spree gibt es wahrscheinlich schon seit 100 Jahren. Dagegen hat niemand etwas. Aber dass leistungsstarke Anlagen auf die Schiffe gepackt werden, die Techno-Tiefbässe auch durch die geschlossenen Fenster der Anwohner wummern lassen, ist neu. Stralau gegen Lärm wendet sich gegen solche Auswüchse und fordert auf, Rücksicht zu nehmen.

Auch bei den Behörden gibt es ein Umdenken. Es werden Auflagen gemacht, die Beschallung auf Deck an bestimmten bewohnten Abschnitten auszusetzen. Die Lärmschutzvorschriften sollen so geändert werden, dass tieffreqeunte Bereiche stärker berücksichtigt werden.

Bitte sehen Sie von Shit Storms und Ähnlichem ab. Der Artikel gibt nicht unseren Standpunkt wieder. Wir prüfen die Erzwingung einer Gegendarstellung. Übrigens gibt es unsere Initiative schon seit Jahren - sie wurde nicht gerade gegründet wie der Artikel nahelegt. Und die Namen unter den Fotos sind auch vertauscht.

 

5.6.2015

Magdalena-Club - Freifläche zeitweise in Betrieb

Magdalena Freifläche

Seit Mai ist die Freifläche des Magdalena-Clubs neben der Elsenbrücke gelegentlich geöffnet. Und, wie zu befürchten, liegen uns bereits Beschwerden von Anwohnern vor. Wie wir uns selbst überzeugen konnten, waren während des Betriebs in der Glasbläserallee nervige Tiefbässe zu hören.

Wir vermuten, dass diese Bässe durch Reflexionen in den Bereich der Glasbläseralle gelangen. Wie auch immer, wir sehen den Betrieber in der Pflicht, hier nachzubessern. Um klare Aussagen über die Belastung z.B gegenüber Behörden machen zu können, empfehlen wir betroffenen Anwohnern, ein Lärmprotokoll zu führen. Einen Vordruck als PDF gibt es hier.

Die Club-Betreiber haben eine Beschwerde-Hotline eingerichtet:
Tel: 0175 7049788

 

26.3.2015

Techno-Club im "Neues Deutschland"-Gebäude eröffnet im Sommer

Der Magdalena-Club, dessen Vertrag für die Räume in der Nähe des Ostbahnhofs ausläuft, ist ins Gebäude des "Neuen Deutschland", Alt-Stralau 1-2, direkt gegenüber dem Club "Wilde Renate", Alt-Stralau 70, eingezogen und hat mit Umbauarbeiten begonnen.  "Stralau gegen Lärm" hat nichts dagegen, wenn geeignete Gebäude für den Betrieb von Clubs genutzt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass Anwohner nicht belästigt werden. Wir fordern daher:

  • Durch den Clubbetrieb darf es zu keinerlei Lärmbelastung der Anwohner, insbesondere durch Tiefbässe, kommen
  •  
  • Für den zu erwartenden Taxiverkehr muss eine Lösung gefunden werden, die den Bereich zwischen Kreuzung Markgrafendamm und Eisenbahnbrücke nicht beeinträchtigt

Dass der Taxiverkehr ein Problem darstellt, zeigt die Situation vor der "Wilden Renate":

Taxiverkehr vor der 'Wilden Renate'

Fahrradwege werden auf beiden Seiten von Taxis zugeparkt. Gewagte Wendemanöver führen zu gefährlichen Verkehrssituationen (1.3.2014). Nach eigener Beobachtung konnte der Bus aus Richtung Elsenbrücke wegen wendender Taxis nicht nach Stralau abbiegen (23.2.2014).

Taxiverkehr vor der 'Wilden Renate'

Taxis benutzen die Geradeaus-Spur als Warteplatz, der Fahrradweg ist von Privat-PKWs zugeparkt (2.3.014):

Taxiverkehr vor der 'Wilden Renate'

 

6.1.2015

Techno-Krach an 7 Sonntagen und eine einstweilige Anordnung

Der Veranstalter "Work is Play" hat dieser Seite eine anwaltliche Abmahnung geschickt und danach eine einstweilige Anordnung beim Landgerichts Berlin erwirkt. Wir mussten Gerichts- und Anwaltskosten von über 3000 € aufbringen. Wir sehen darin einen Versuch, uns einzuschüchtern und mundtot zu machen.

Die Überschrift des folgenden Beitrags vom Juni wurde aufgrund der einstweiligen Anordnung des Landgerichts vom 2.9.2014 geschwärzt:

 



Der Veranstalter "Work is Play" plante 2014 Open Air Techno Events an 7 Sonntagen von Mittag bis 22 Uhr. Das Umweltamt Treptow-Köpenick hatte zum Schutz der Anwohner Auflagen zur Begrenzung der Lautstärke erteilt und 2 Veranstaltungen die Genehmigung versagt. Der Veranstalter ging darauf vor das Verwaltungsgericht Berlin. In einem Vergleich wurde dann der Genehmigungsbescheid in Sinn des Veranstalters vom Umweltamt geändert.

Das Freiluftgelände liegt am Spreeufer unweit des "Funkhaus Nalepastraße". Auf der gegenüberliegenden Spreeseite liegt der Plänterwald, der besonders Sonntags von zahlreichen Erholungsuchenden besucht wird. Kommt der Wind aus östlichen Richtungen sind die Bässe der Anlage nicht nur am Ufer, sondern auch weit im Wald hörbar. Als Naherholungsgebiet ist der Wald damit völlig entwertet.

Weht der Wind aus dem Westen, wird das angrenzende kleine Karlshorster Stadtviertel nahe der Rummelsburger Landstraße mit Bässen terrorisiert. Es ist ein ruhiges, beschauliches Viertel mit Schrebergärten und kleinen Häusern.

Auch im Bereich der südlichen Stralauer Halbinsel und der  Straße "Neue Krugallee" in Treptow kommt es je nach Windrichtung zu massiven Störungen.

Der Ausgang der juristischen Auseinandersetzung ist ein Schlag gegen Erholungsuchende und die Sonntagsruhe der Anwohner. Der Unmut ist groß.

Wieder einmal zeigte sich, dass die bestehende Lärmschutzverordnung die Bürger nicht schützt. Damit ein paar Hundert Technofans bei fortschreitender Taubheit unter freiem Himmel ihre Bässe aufs Ohr bekommen, wurden Hunderte Anwohner gezwungen, sich bei geschlossenen Fenstern in den Häusern aufzuhalten oder Ohrenstöpsel zu tragen. Diese Lärmschutzverordnung muss geändert werden zum Schutz der Anwohner vor solchen Auswüchsen.

Wir stellen fest: das Freiluftgelände ist für diese Veranstaltungen nicht geeignet, da großflächig Anwohner unzumutbar gestört werden. Wir fordern eine sofortige Aussetzung der Veranstaltungen!

(Der Artikel wurde leicht aktualisiert.)

 

Ältere Beiträge

Wichtige Rufnummern für Beschwerden und Anzeigen

Zuständig ist die Behörde, von deren Gebiet die Belästigung ausgeht - nicht der Wohnort des Anrufers!

Polizeidienststellen:
• Treptow/Köpenick:4664 665 700
• Friedrichsh/Kreuzb.:4664 551 700
• Lichtenberg:4664 664 700
• Oberschöneweide:4664 666 700
• Polizeinotruf:110
• Wasserschutzpolizei:
  (Verursacher auf dem Wasser)
4664 983 360
Ordnungsämter:
• Treptow/Köpenick (9-21 Uhr):9029 74601

Hinweis: Bestehen Sie bei Beschwerden wegen Ruhestörung auf Erstattung einer Anzeige! Das bewirkt höhere Dringlichkeit bei der Ahndung und hat auch zur Folge, dass der Vorgang in die Statistik gelangt, was wiederum Folgen bei der Planung von Resourcen bei Polizei und Ordnungsämtern hat.

Geplante Veranstaltungen:

5.6.2016Musik und Tanz OpenAir
19.6.2016Musik und Tanz OpenAir
3.7.2016Musik und Tanz OpenAir
24.7.2016Musik und Tanz OpenAir
7.8.2016Musik und Tanz OpenAir
28.8.2016Musik und Tanz OpenAir

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